Im Jahre 1995 trafen die späteren Firmengründer Larry Page und Sergey Brin an der Stanford University in Kalifornien das erste Mal aufeinander. Nachdem die gemeinsam entwickelte Suchmaschine „BackRub“ kein Interesse bei den damaligen Internetportalen wecken konnte, entschied man sich für die Gründung einer eigenen Firma, unter der man die neu entwickelte Technologie zum Einsatz bringen konnte.[1]

„Der Name basiert auf dem Begriff Googol, der eine Zahl beschreibt, die sich aus einer 1 und einhundert Nullen zusammensetzt. […] Page und Brin wollten damit auf die Menge der Informationen hinweisen, die mit der Suchmaschine zu organisieren sein sollte. Die konkrete Schreibweise geht Gerüchten zufolge allerdings auf einen Tippfehler zurück.“[2]

Im Oktober 2002 startete Google sein AdWords-Programm in Amerika, 2 Jahre später dann auch in Deutschland.[3] Im April führte der im Jahr 2001 zum CEO ernannte Eric Schmidt das Unternehmen erfolgreich an die Börse. Google zählte im Jahr 2012 zur viert teuersten Marke der Welt (Markenwert: 69.726 Mio. Dollar). Einzig IBM (Markenwert: 75.532 Mio. Dollar), Apple (Markenwert: 76.568 Mio. Dollar) und Coca-Cola (Markenwert: 77.839 Mio. Dollar) wurden noch „wertvoller“ als Google bewertet.[4] Erst im Jahr 2011 beendete Apple die bis dato 4 Jahre andauernde Führerschaft Googles als „Most Valuable Brand“ im weltweiten Vergleich.[5] Pro Jahr investiert Google zirka eine Milliarde US-Dollar in Forschung und Entwicklung.[6]

Neben dem ursprünglichen Kerngeschäft, der Onlinesuche, ist die Produkt und Dienstleistungspalette von Google mittlerweile stark angestiegen. Dazu zählen unter anderem: Google Chrome (Webbrowser), Android (Mobile-Betriebssystem), YouTube (Videoportal), Google Books (digitalisierte Bücher), Google Maps/Earth (digitale Landkarten), Gmail (E-Maildienst) und viele mehr[7]. Allein mit seinem Betriebssystem Android hat Google im ersten Quartal 2013 einen Marktanteil von 74,4 Prozent bei allen sich derzeit im Umlauf befindlichen Smartphones.[8]

Als Google im Jahr 1998 seinen Suchdienst erstmals der Öffentlichkeit verfügbar machte, hatten die bisherigen Marktteilnehmer aufgrund der stark zunehmenden Zahl an Internetseiten im World Wide Web bereits große Probleme der Datenflut Herr zu werden. Die oftmals noch aus den Anfängen des Internets stammenden Suchtechnologien stießen zu diesem Zeitpunkt an ihre Grenzen.[9]

Im Gegensatz zu seinen Konkurrenten bezog Google die Verlinkungen zu den jeweiligen Internetseiten in seine Popularitätsberechnung mit ein und wertete so die Struktur des Netzes aus. Die Entwickler bei Google nannten diese Berechnung PageRank, welche nach dem Entwickler des Algorithmus Larry Page benannt wurde. Dieses Bewertungsverfahren brachte eine grundlegende Wendung im Krieg um die Vorherrschaft der Suchmaschinen mit sich.[10] Auf den PageRank und einige weitere Bewertungskrierien, die bei Goolge zur Anwendung kommen, soll in den nachfolgenden Gliederungspunkten eingegangen werden.

Quellenangaben:

[1] Vgl.: Broschart, 2010, S. 76;  [2] Broschart, 2010, S. 76; [3] Vgl.: Broschart, 2010, S. 76; [4] Vgl.: http://www.welt.de; [5] Vgl.: http://adage.com; [6] Vgl.: Fischer, 2009, S. 460; [7] Vgl.: http://www.google.de; [8] Vgl.: http://mobile-studien.de; [9] Vgl.: Alby/Karzauninkat, 2007, S. 29f; [10] Vgl.: Alby/Karzauninkat, 2007, S. 29f

Wichtige Information: Die in diesem Artikel veröffentlichten Angaben sind Auszüge aus meiner am 15. Juli 2013 vorgelegten Master Thesis zum Thema: “Experiment zur Untersuchung des Zusammenspiels zwischen White-Hat- und Black-Hat-Methoden bei der Suchmaschinenoptimierung“. In einem sich extrem schnell wandelnden Bereich wie dem Online Marketing könnten einige der gemachten Angaben mittlerweile “outdated” sein!

Author: Mark Etting

Mark Etting studierte Dialogmarketing und Kommunikationsmanagement, arbeitete als SEO Consultant in verschiedenen Online Marketing Agenturen und als Inhouse SEO. Seit 2015 arbeitet er als SEO Freelancer für nationale und internationale Kunden.